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“Die Reisweinbar”: Easy Lesening im Humboldthain Club…

Tapes from Africa - Wed, 2014-08-27 06:28

Thomas Korn & Blanko Fiktschen bringen seit Anfang 2012 mit ihrem Format DIE REISWEINBAR – Easy Lesening lebendige Kurz-Literatur und Sprachspiel auf die Bühne – und zwar fernab von Slam-Gewinn-System oder spröder Mineralwasser-Lesung. Jede Sitzung enthält neue, erzählte Erheiterungen aus der eigenen Feder. Ob Affenanwalt, Obst-Epos oder einer fiktiven Geschichte des Spankings – alles ist möglich in der Reisweinbar.

Außerdem winkt das berüchtigte Angelquiz mit wertvollen Sachpreisen. Beide Autoren fanden jeweils durch die Musik zum geschriebenen Wort: Korn als Sänger der Prenzlberger Deutschrocker DRY MENTION, Fiktschen als Stimme der Post-NDW-Banger von Die Gefundenen Fressen. Fiktschen hielt mit dem Projekt Dichter & Dichter vs. Borderlines von 2010 bis 2013 bereits eine regelmäßige Club-Lesung im Salon zur Wilden Renate. DIE REISWEINBAR ist eine Veranstaltung, die Leute zum Lachen und zusammen bringt – so wie jede Bar irgendwie. Mit eben diesem Motiv starteten Korn & Fiktschen 2012 als Kneipenlesung im Milinski im Berliner Prenzlauer Berg. Seit Sommer 2013 sitzt das EASY LESENING-Duo auf dem Mainfloor des Humboldthain Clubs in Berlin-Wedding. Die Reisweinbar tagt jeden ersten Donnerstag im Monat mit stets neuen Texten, Angelquiz und spannenden Gästen aus dem Kulturbetrieb. Zu diesen zählten bislang unter anderem OL-Cartoon oder Leo Fischer vom Titanic Magazin.

Wer steckt dahinter?

Thomas Korn wurde 1981 in Berlin-Ost geboren. Er betätigte sich seit frühester Kindheit gestalterisch-kreativ und begann ab dem 15. Lebensjahr in verschiedenen Bands und Musikprojekten Gitarre zu spielen zu singen und zu texten. Seit 2006 ist er Frontmann der Gruppe Dry Mention, die in vielen bekannten Berliner Klubs zahlreiche Konzerte gespielt hat. Nach Abitur und Zivildienst begann er 2006 ein Studium der freien Kunst/ Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er nahm an zahlrechen studentischen und freien Ausstellungsprojekten teil, veröffentlichte in einschlägigen Zeitschriften und Publikationen und führte nebenher seine Arbeit an Text und Musik ungebrochen fort. Er absolvierte während des Studiums mehrere Auslandsaufenthalte, unter anderem in Italien und China, wo er auch produzierte und ausstellte. Im Sommer 2012 erwarb er sein Diplom und wurde im Jahr darauf Meisterschüler bei Prof. Else Gabriel. Auf verschiedenen Lesebühnen und Festivals trug und trägt er seine Texte vor. Neben regelmäßigen Ausstellungen seiner bildnerischen Arbeiten ist für Anfang 2014 das Erscheinen des dritten Dry Mention-Albums geplant. Blanko Fiktschen wurde 1981 in Berlin-West geboren. Er hat einen universitären Abschluss in romanischer und amerikanischer Linguistik und findet es besonders erforschenswert, wie Emotionalität in Sprache kodiert wird. Ihn interessieren soziale Kommunikation, digitale und klassische Medien und Musik. Er ist Mitbegründer des musikalischen Projekts Die Gefundenen Fressen, bei dem er Stimme und Text einbringt. Neben zahlreichen Live-Auftritten gewann dieses den Emergenza-Contest 2008 in Berlin und veröffentlichte 3 Studio-Alben. Sein künstlerisches Interesse galt stets Sprachen und Ausdrucksformen in Kombination mit sozialen Kontexten. So leitete er Beatbox-Workshops und begann im Jahr 2010 mit der regelmäßigen Lesereihe DICHTER & DICHTER vs. Borderlines im Salon zur Wilden Renate in Berlin (neben diversen Autoren großer Tageszeitungen u. a. zu Gast: Titanic Magazin, Christiane Rösinger). Er bestritt Auftritte als Gastautor beim Berlin Festival 2012&2013, den Surfpoeten und beim Katersalon im Katerholzig. Mit dem Projekt die “Die Guten Abendschule” verbindet er seit 2013 Perfromance, Literatur und Spielshow zu einer fingierten Unterrichtsstunde. Er liebt es, mit Sprache zu spielen und findet, man soll sie nicht verhauen, sondern verschlagen können. Momentan ist er als selbstständiger Werbetexter und Online-Redakteur tätig.

Nächste Lesung

Nach einem wüsten Sommer voller Festivals und Fischbrötchen kehrt die Reisweinbar zum Easy Lesening auf ihren Stammplatz im Humboldthain Club zurück. In Sitzung 17 gibt es frische Unterhaltungsliteratur und frischen Fisch beim Angelquiz. Zu Gast bei dieser Ausgabe ist Autor, Cartoon-Produzent und Philosoph Willy Kramer.

Autor: Felix Bellermann

Mehr Infos im Blog der Reisweinbar

Nächster Termin: 4. September, jeden ersten Donnerstag im Monat, 21.00 Uhr, Eintritt 5 Euro

HUMBOLDTHAIN Club

Hochstr. 46, Gesundbrunnen


Categories: Music, World

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Tapes from Africa - Wed, 2014-08-27 06:28

Thomas Korn & Blanko Fiktschen bringen seit Anfang 2012 mit ihrem Format DIE REISWEINBAR – Easy Lesening lebendige Kurz-Literatur und Sprachspiel auf die Bühne – und zwar fernab von Slam-Gewinn-System oder spröder Mineralwasser-Lesung. Jede Sitzung enthält neue, erzählte Erheiterungen aus der eigenen Feder. Ob Affenanwalt, Obst-Epos oder einer fiktiven Geschichte des Spankings – alles ist möglich in der Reisweinbar.

Außerdem winkt das berüchtigte Angelquiz mit wertvollen Sachpreisen. Beide Autoren fanden jeweils durch die Musik zum geschriebenen Wort: Korn als Sänger der Prenzlberger Deutschrocker DRY MENTION, Fiktschen als Stimme der Post-NDW-Banger von Die Gefundenen Fressen. Fiktschen hielt mit dem Projekt Dichter & Dichter vs. Borderlines von 2010 bis 2013 bereits eine regelmäßige Club-Lesung im Salon zur Wilden Renate. DIE REISWEINBAR ist eine Veranstaltung, die Leute zum Lachen und zusammen bringt – so wie jede Bar irgendwie. Mit eben diesem Motiv starteten Korn & Fiktschen 2012 als Kneipenlesung im Milinski im Berliner Prenzlauer Berg. Seit Sommer 2013 sitzt das EASY LESENING-Duo auf dem Mainfloor des Humboldthain Clubs in Berlin-Wedding. Die Reisweinbar tagt jeden ersten Donnerstag im Monat mit stets neuen Texten, Angelquiz und spannenden Gästen aus dem Kulturbetrieb. Zu diesen zählten bislang unter anderem OL-Cartoon oder Leo Fischer vom Titanic Magazin.

Wer steckt dahinter?

Thomas Korn wurde 1981 in Berlin-Ost geboren. Er betätigte sich seit frühester Kindheit gestalterisch-kreativ und begann ab dem 15. Lebensjahr in verschiedenen Bands und Musikprojekten Gitarre zu spielen zu singen und zu texten. Seit 2006 ist er Frontmann der Gruppe Dry Mention, die in vielen bekannten Berliner Klubs zahlreiche Konzerte gespielt hat. Nach Abitur und Zivildienst begann er 2006 ein Studium der freien Kunst/ Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er nahm an zahlrechen studentischen und freien Ausstellungsprojekten teil, veröffentlichte in einschlägigen Zeitschriften und Publikationen und führte nebenher seine Arbeit an Text und Musik ungebrochen fort. Er absolvierte während des Studiums mehrere Auslandsaufenthalte, unter anderem in Italien und China, wo er auch produzierte und ausstellte. Im Sommer 2012 erwarb er sein Diplom und wurde im Jahr darauf Meisterschüler bei Prof. Else Gabriel. Auf verschiedenen Lesebühnen und Festivals trug und trägt er seine Texte vor. Neben regelmäßigen Ausstellungen seiner bildnerischen Arbeiten ist für Anfang 2014 das Erscheinen des dritten Dry Mention-Albums geplant. Blanko Fiktschen wurde 1981 in Berlin-West geboren. Er hat einen universitären Abschluss in romanischer und amerikanischer Linguistik und findet es besonders erforschenswert, wie Emotionalität in Sprache kodiert wird. Ihn interessieren soziale Kommunikation, digitale und klassische Medien und Musik. Er ist Mitbegründer des musikalischen Projekts Die Gefundenen Fressen, bei dem er Stimme und Text einbringt. Neben zahlreichen Live-Auftritten gewann dieses den Emergenza-Contest 2008 in Berlin und veröffentlichte 3 Studio-Alben. Sein künstlerisches Interesse galt stets Sprachen und Ausdrucksformen in Kombination mit sozialen Kontexten. So leitete er Beatbox-Workshops und begann im Jahr 2010 mit der regelmäßigen Lesereihe DICHTER & DICHTER vs. Borderlines im Salon zur Wilden Renate in Berlin (neben diversen Autoren großer Tageszeitungen u. a. zu Gast: Titanic Magazin, Christiane Rösinger). Er bestritt Auftritte als Gastautor beim Berlin Festival 2012&2013, den Surfpoeten und beim Katersalon im Katerholzig. Mit dem Projekt die “Die Guten Abendschule” verbindet er seit 2013 Perfromance, Literatur und Spielshow zu einer fingierten Unterrichtsstunde. Er liebt es, mit Sprache zu spielen und findet, man soll sie nicht verhauen, sondern verschlagen können. Momentan ist er als selbstständiger Werbetexter und Online-Redakteur tätig.

Nächste Lesung

Nach einem wüsten Sommer voller Festivals und Fischbrötchen kehrt die Reisweinbar zum Easy Lesening auf ihren Stammplatz im Humboldthain Club zurück. In Sitzung 17 gibt es frische Unterhaltungsliteratur und frischen Fisch beim Angelquiz. Zu Gast bei dieser Ausgabe ist Autor, Cartoon-Produzent und Philosoph Willy Kramer.

Autor: Felix Bellermann

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Nächster Termin: 4. September, jeden ersten Donnerstag im Monat, 21.00 Uhr, Eintritt 5 Euro

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Thomas Korn & Blanko Fiktschen bringen seit Anfang 2012 mit ihrem Format DIE REISWEINBAR – Easy Lesening lebendige Kurz-Literatur und Sprachspiel auf die Bühne – und zwar fernab von Slam-Gewinn-System oder spröder Mineralwasser-Lesung. Jede Sitzung enthält neue, erzählte Erheiterungen aus der eigenen Feder. Ob Affenanwalt, Obst-Epos oder einer fiktiven Geschichte des Spankings – alles ist möglich in der Reisweinbar.

Außerdem winkt das berüchtigte Angelquiz mit wertvollen Sachpreisen. Beide Autoren fanden jeweils durch die Musik zum geschriebenen Wort: Korn als Sänger der Prenzlberger Deutschrocker DRY MENTION, Fiktschen als Stimme der Post-NDW-Banger von Die Gefundenen Fressen. Fiktschen hielt mit dem Projekt Dichter & Dichter vs. Borderlines von 2010 bis 2013 bereits eine regelmäßige Club-Lesung im Salon zur Wilden Renate. DIE REISWEINBAR ist eine Veranstaltung, die Leute zum Lachen und zusammen bringt – so wie jede Bar irgendwie. Mit eben diesem Motiv starteten Korn & Fiktschen 2012 als Kneipenlesung im Milinski im Berliner Prenzlauer Berg. Seit Sommer 2013 sitzt das EASY LESENING-Duo auf dem Mainfloor des Humboldthain Clubs in Berlin-Wedding. Die Reisweinbar tagt jeden ersten Donnerstag im Monat mit stets neuen Texten, Angelquiz und spannenden Gästen aus dem Kulturbetrieb. Zu diesen zählten bislang unter anderem OL-Cartoon oder Leo Fischer vom Titanic Magazin.

Wer steckt dahinter?

Thomas Korn wurde 1981 in Berlin-Ost geboren. Er betätigte sich seit frühester Kindheit gestalterisch-kreativ und begann ab dem 15. Lebensjahr in verschiedenen Bands und Musikprojekten Gitarre zu spielen zu singen und zu texten. Seit 2006 ist er Frontmann der Gruppe Dry Mention, die in vielen bekannten Berliner Klubs zahlreiche Konzerte gespielt hat. Nach Abitur und Zivildienst begann er 2006 ein Studium der freien Kunst/ Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er nahm an zahlrechen studentischen und freien Ausstellungsprojekten teil, veröffentlichte in einschlägigen Zeitschriften und Publikationen und führte nebenher seine Arbeit an Text und Musik ungebrochen fort. Er absolvierte während des Studiums mehrere Auslandsaufenthalte, unter anderem in Italien und China, wo er auch produzierte und ausstellte. Im Sommer 2012 erwarb er sein Diplom und wurde im Jahr darauf Meisterschüler bei Prof. Else Gabriel. Auf verschiedenen Lesebühnen und Festivals trug und trägt er seine Texte vor. Neben regelmäßigen Ausstellungen seiner bildnerischen Arbeiten ist für Anfang 2014 das Erscheinen des dritten Dry Mention-Albums geplant. Blanko Fiktschen wurde 1981 in Berlin-West geboren. Er hat einen universitären Abschluss in romanischer und amerikanischer Linguistik und findet es besonders erforschenswert, wie Emotionalität in Sprache kodiert wird. Ihn interessieren soziale Kommunikation, digitale und klassische Medien und Musik. Er ist Mitbegründer des musikalischen Projekts Die Gefundenen Fressen, bei dem er Stimme und Text einbringt. Neben zahlreichen Live-Auftritten gewann dieses den Emergenza-Contest 2008 in Berlin und veröffentlichte 3 Studio-Alben. Sein künstlerisches Interesse galt stets Sprachen und Ausdrucksformen in Kombination mit sozialen Kontexten. So leitete er Beatbox-Workshops und begann im Jahr 2010 mit der regelmäßigen Lesereihe DICHTER & DICHTER vs. Borderlines im Salon zur Wilden Renate in Berlin (neben diversen Autoren großer Tageszeitungen u. a. zu Gast: Titanic Magazin, Christiane Rösinger). Er bestritt Auftritte als Gastautor beim Berlin Festival 2012&2013, den Surfpoeten und beim Katersalon im Katerholzig. Mit dem Projekt die “Die Guten Abendschule” verbindet er seit 2013 Perfromance, Literatur und Spielshow zu einer fingierten Unterrichtsstunde. Er liebt es, mit Sprache zu spielen und findet, man soll sie nicht verhauen, sondern verschlagen können. Momentan ist er als selbstständiger Werbetexter und Online-Redakteur tätig.

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Nach einem wüsten Sommer voller Festivals und Fischbrötchen kehrt die Reisweinbar zum Easy Lesening auf ihren Stammplatz im Humboldthain Club zurück. In Sitzung 17 gibt es frische Unterhaltungsliteratur und frischen Fisch beim Angelquiz. Zu Gast bei dieser Ausgabe ist Autor, Cartoon-Produzent und Philosoph Willy Kramer.

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Thomas Korn & Blanko Fiktschen bringen seit Anfang 2012 mit ihrem Format DIE REISWEINBAR – Easy Lesening lebendige Kurz-Literatur und Sprachspiel auf die Bühne – und zwar fernab von Slam-Gewinn-System oder spröder Mineralwasser-Lesung. Jede Sitzung enthält neue, erzählte Erheiterungen aus der eigenen Feder. Ob Affenanwalt, Obst-Epos oder einer fiktiven Geschichte des Spankings – alles ist möglich in der Reisweinbar.

Außerdem winkt das berüchtigte Angelquiz mit wertvollen Sachpreisen. Beide Autoren fanden jeweils durch die Musik zum geschriebenen Wort: Korn als Sänger der Prenzlberger Deutschrocker DRY MENTION, Fiktschen als Stimme der Post-NDW-Banger von Die Gefundenen Fressen. Fiktschen hielt mit dem Projekt Dichter & Dichter vs. Borderlines von 2010 bis 2013 bereits eine regelmäßige Club-Lesung im Salon zur Wilden Renate. DIE REISWEINBAR ist eine Veranstaltung, die Leute zum Lachen und zusammen bringt – so wie jede Bar irgendwie. Mit eben diesem Motiv starteten Korn & Fiktschen 2012 als Kneipenlesung im Milinski im Berliner Prenzlauer Berg. Seit Sommer 2013 sitzt das EASY LESENING-Duo auf dem Mainfloor des Humboldthain Clubs in Berlin-Wedding. Die Reisweinbar tagt jeden ersten Donnerstag im Monat mit stets neuen Texten, Angelquiz und spannenden Gästen aus dem Kulturbetrieb. Zu diesen zählten bislang unter anderem OL-Cartoon oder Leo Fischer vom Titanic Magazin.

Wer steckt dahinter?

Thomas Korn wurde 1981 in Berlin-Ost geboren. Er betätigte sich seit frühester Kindheit gestalterisch-kreativ und begann ab dem 15. Lebensjahr in verschiedenen Bands und Musikprojekten Gitarre zu spielen zu singen und zu texten. Seit 2006 ist er Frontmann der Gruppe Dry Mention, die in vielen bekannten Berliner Klubs zahlreiche Konzerte gespielt hat. Nach Abitur und Zivildienst begann er 2006 ein Studium der freien Kunst/ Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er nahm an zahlrechen studentischen und freien Ausstellungsprojekten teil, veröffentlichte in einschlägigen Zeitschriften und Publikationen und führte nebenher seine Arbeit an Text und Musik ungebrochen fort. Er absolvierte während des Studiums mehrere Auslandsaufenthalte, unter anderem in Italien und China, wo er auch produzierte und ausstellte. Im Sommer 2012 erwarb er sein Diplom und wurde im Jahr darauf Meisterschüler bei Prof. Else Gabriel. Auf verschiedenen Lesebühnen und Festivals trug und trägt er seine Texte vor. Neben regelmäßigen Ausstellungen seiner bildnerischen Arbeiten ist für Anfang 2014 das Erscheinen des dritten Dry Mention-Albums geplant. Blanko Fiktschen wurde 1981 in Berlin-West geboren. Er hat einen universitären Abschluss in romanischer und amerikanischer Linguistik und findet es besonders erforschenswert, wie Emotionalität in Sprache kodiert wird. Ihn interessieren soziale Kommunikation, digitale und klassische Medien und Musik. Er ist Mitbegründer des musikalischen Projekts Die Gefundenen Fressen, bei dem er Stimme und Text einbringt. Neben zahlreichen Live-Auftritten gewann dieses den Emergenza-Contest 2008 in Berlin und veröffentlichte 3 Studio-Alben. Sein künstlerisches Interesse galt stets Sprachen und Ausdrucksformen in Kombination mit sozialen Kontexten. So leitete er Beatbox-Workshops und begann im Jahr 2010 mit der regelmäßigen Lesereihe DICHTER & DICHTER vs. Borderlines im Salon zur Wilden Renate in Berlin (neben diversen Autoren großer Tageszeitungen u. a. zu Gast: Titanic Magazin, Christiane Rösinger). Er bestritt Auftritte als Gastautor beim Berlin Festival 2012&2013, den Surfpoeten und beim Katersalon im Katerholzig. Mit dem Projekt die “Die Guten Abendschule” verbindet er seit 2013 Perfromance, Literatur und Spielshow zu einer fingierten Unterrichtsstunde. Er liebt es, mit Sprache zu spielen und findet, man soll sie nicht verhauen, sondern verschlagen können. Momentan ist er als selbstständiger Werbetexter und Online-Redakteur tätig.

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Nach einem wüsten Sommer voller Festivals und Fischbrötchen kehrt die Reisweinbar zum Easy Lesening auf ihren Stammplatz im Humboldthain Club zurück. In Sitzung 17 gibt es frische Unterhaltungsliteratur und frischen Fisch beim Angelquiz. Zu Gast bei dieser Ausgabe ist Autor, Cartoon-Produzent und Philosoph Willy Kramer.

Autor: Felix Bellermann

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Tapes from Africa - Wed, 2014-08-27 06:28

Thomas Korn & Blanko Fiktschen bringen seit Anfang 2012 mit ihrem Format DIE REISWEINBAR – Easy Lesening lebendige Kurz-Literatur und Sprachspiel auf die Bühne – und zwar fernab von Slam-Gewinn-System oder spröder Mineralwasser-Lesung. Jede Sitzung enthält neue, erzählte Erheiterungen aus der eigenen Feder. Ob Affenanwalt, Obst-Epos oder einer fiktiven Geschichte des Spankings – alles ist möglich in der Reisweinbar.

Außerdem winkt das berüchtigte Angelquiz mit wertvollen Sachpreisen. Beide Autoren fanden jeweils durch die Musik zum geschriebenen Wort: Korn als Sänger der Prenzlberger Deutschrocker DRY MENTION, Fiktschen als Stimme der Post-NDW-Banger von Die Gefundenen Fressen. Fiktschen hielt mit dem Projekt Dichter & Dichter vs. Borderlines von 2010 bis 2013 bereits eine regelmäßige Club-Lesung im Salon zur Wilden Renate. DIE REISWEINBAR ist eine Veranstaltung, die Leute zum Lachen und zusammen bringt – so wie jede Bar irgendwie. Mit eben diesem Motiv starteten Korn & Fiktschen 2012 als Kneipenlesung im Milinski im Berliner Prenzlauer Berg. Seit Sommer 2013 sitzt das EASY LESENING-Duo auf dem Mainfloor des Humboldthain Clubs in Berlin-Wedding. Die Reisweinbar tagt jeden ersten Donnerstag im Monat mit stets neuen Texten, Angelquiz und spannenden Gästen aus dem Kulturbetrieb. Zu diesen zählten bislang unter anderem OL-Cartoon oder Leo Fischer vom Titanic Magazin.

Wer steckt dahinter?

Thomas Korn wurde 1981 in Berlin-Ost geboren. Er betätigte sich seit frühester Kindheit gestalterisch-kreativ und begann ab dem 15. Lebensjahr in verschiedenen Bands und Musikprojekten Gitarre zu spielen zu singen und zu texten. Seit 2006 ist er Frontmann der Gruppe Dry Mention, die in vielen bekannten Berliner Klubs zahlreiche Konzerte gespielt hat. Nach Abitur und Zivildienst begann er 2006 ein Studium der freien Kunst/ Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee. Er nahm an zahlrechen studentischen und freien Ausstellungsprojekten teil, veröffentlichte in einschlägigen Zeitschriften und Publikationen und führte nebenher seine Arbeit an Text und Musik ungebrochen fort. Er absolvierte während des Studiums mehrere Auslandsaufenthalte, unter anderem in Italien und China, wo er auch produzierte und ausstellte. Im Sommer 2012 erwarb er sein Diplom und wurde im Jahr darauf Meisterschüler bei Prof. Else Gabriel. Auf verschiedenen Lesebühnen und Festivals trug und trägt er seine Texte vor. Neben regelmäßigen Ausstellungen seiner bildnerischen Arbeiten ist für Anfang 2014 das Erscheinen des dritten Dry Mention-Albums geplant. Blanko Fiktschen wurde 1981 in Berlin-West geboren. Er hat einen universitären Abschluss in romanischer und amerikanischer Linguistik und findet es besonders erforschenswert, wie Emotionalität in Sprache kodiert wird. Ihn interessieren soziale Kommunikation, digitale und klassische Medien und Musik. Er ist Mitbegründer des musikalischen Projekts Die Gefundenen Fressen, bei dem er Stimme und Text einbringt. Neben zahlreichen Live-Auftritten gewann dieses den Emergenza-Contest 2008 in Berlin und veröffentlichte 3 Studio-Alben. Sein künstlerisches Interesse galt stets Sprachen und Ausdrucksformen in Kombination mit sozialen Kontexten. So leitete er Beatbox-Workshops und begann im Jahr 2010 mit der regelmäßigen Lesereihe DICHTER & DICHTER vs. Borderlines im Salon zur Wilden Renate in Berlin (neben diversen Autoren großer Tageszeitungen u. a. zu Gast: Titanic Magazin, Christiane Rösinger). Er bestritt Auftritte als Gastautor beim Berlin Festival 2012&2013, den Surfpoeten und beim Katersalon im Katerholzig. Mit dem Projekt die “Die Guten Abendschule” verbindet er seit 2013 Perfromance, Literatur und Spielshow zu einer fingierten Unterrichtsstunde. Er liebt es, mit Sprache zu spielen und findet, man soll sie nicht verhauen, sondern verschlagen können. Momentan ist er als selbstständiger Werbetexter und Online-Redakteur tätig.

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Nach einem wüsten Sommer voller Festivals und Fischbrötchen kehrt die Reisweinbar zum Easy Lesening auf ihren Stammplatz im Humboldthain Club zurück. In Sitzung 17 gibt es frische Unterhaltungsliteratur und frischen Fisch beim Angelquiz. Zu Gast bei dieser Ausgabe ist Autor, Cartoon-Produzent und Philosoph Willy Kramer.

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“Coffee Circle”: Äthiopische Kaffeebohnen aus dem Wedding

Tapes from Africa - Tue, 2014-08-26 08:32
Vor kurzem ist das junge Berliner Unternehmen Coffee Circle von Kreuzberg in den Wedding gezogen. Dort hat es nun mehr Platz für den eigenen Kaffee, den es direkt aus Äthiopien importiert und in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreibt. Auch die eigene Rösterei soll im Gewerbehof in Bahnhofsnähe bald Platz finden. Einkaufsleiter Hannes Fendrich, der auch deutscher ‘Brühmeister’ ist, hat uns in den neuen Räumlichkeiten herumgeführt.

Foto: N. Triantafillou/QIEZ.de

Ein Hinterhof in der Lindower Straße 18, die parallel zum S-Bahnhof Wedding verläuft: Hier ist die neue Heimat des vor dreieinhalb Jahren gegründeten Kaffee-Anbieters. Als wir zum Besuch eintreffen, ertönt gerade ein Aufruf des Muezzins der benachbarten Moschee. Den hipperen Standort hatte Coffee Circle am Schlesischen Tor, doch im Wedding stehen dem von fast ausschließlich jungen Leuten geführten Unternehmen größere Räume zu günstigeren Konditionen zur Verfügung. Und da das Interesse an erlesenem Kaffee und dessen bestmöglicher Zubereitung nicht nur in Berlin steigt, scheint die flächenmäßige Expansion Sinn zu machen.

Hannes Fendrich, der uns zum Rundgang begrüßt, ist während des Studiums in Köln in die Kaffee-Szene geraten. “Ich habe festgestellt, was für eine Wissenschaft dahintersteckt”, erzählt der geprüfte Barista, der bei Coffee Circle unter anderem für die Auswahl der Bohnen und die Betreuung der belieferten Cafés zuständig ist. Im letzten Jahr hat er den “Brewers Cup”, die deutsche Meisterschaft im Kaffeebrühen, gewonnen und danach bei der WM in Rimini immerhin den 20. Platz belegt.

So gelingt der Kaffee

Natürlich rät Fendrich zu frisch gemahlenem Kaffee. Eine halbe Stunde nach dem Mahlen seien bereits 50 Prozent der Aromen verschwunden, erklärt er. Wenn man das Pulver lagern wolle, dann am besten dunkel, etwa in einer Schublade, und nicht im Kühlschrank – wegen den Fremdgerüchen. Einfrieren sei ebenfalls eine Möglichkeit. Dann kommt Fendrich zur Zubereitung: “Gefiltertes Wasser lässt die Aromen besser durch. Ansonsten schmeckt der Kaffee schnell mal überdeckt”, empfiehlt der Experte. Dass es zur Not auch mit normalem Leitungswasser geht, beweist der spätere Geschmackstest, denn noch fehlt selbst Coffee Circle ein Wasserfilter in der eigenen Küche.

Fendrich brüht den Kaffee in einem gläsernen Filtersystem namens Chemex, das zunächst vorgespült wird. Der Tipp des Barista zur idealen Pulvermenge gilt übrigens für alle Sorten: rund 60 Gramm pro Liter. Zunächst gießt Fendrich nur so viel heißes Wasser ein, dass das Pulver knapp bedeckt ist. Nach dem ersten ‘Befeuchten’ gibt er mehrmals so viel hinzu, dass der Pegel ein bis zwei Zentimeter über dem Kaffee steht. Der Geschmack gibt ihm Recht. Es verwundert nicht, dass der Barista beim Trinken auf Milch und Zucker verzichtet. Eine klare Meinung hat Fendrich auch zur neu entwickelten ‘All-inclusive-Kaffeemaschine’ eines Berliner Unternehmens, die nicht nur Mahlen und Brühen, sondern auch das Rösten der Bohnen in einem Vorgang erledigt. Kaffee sollte nach der Röstung entgasen und daher fünf bis sieben Tage ruhen, sagt er – sonst seien Säure und Bitterkeit zu dominant. Fair gehandelt, nicht ganz billig

Beim Rundgang durch die Büro- und Lagerräume von Coffee Circle erklärt Fendrich das Geschäftsmodell des Unternehmens. Der Kaffee kam bisher ausschließlich aus Äthiopien – künftig soll es auf Kundenwunsch hin auch Mischungen geben. Die Gründer haben bei den Verträgen mit den Bauern großen Wert auf Fairness gelegt. Außerdem geht von jedem verkauften Produkt ein Euro an soziale Projekte in dem ostafrikanischen Land. Der Kunde kann online mitbestimmen, welches Projekt er unterstützen will. Coffee Circle bietet gemahlenen und nicht gemahlenen Kaffee sowie selbstverständlich Espresso an. Dazu kommen inzwischen auch Kapseln und Zubehör. Die hohe Qualität der Arabica-Sorten hat allerdings ihren Preis: Ab 8,90 Euro für eine 350-Gramm-Packung ist man dabei.

 

Kontakt mit dem Wedding gesucht

In Berlin gehören 10 bis 15 Cafés zu den Coffee Circle-Abnehmern, vor allem in Kreuzberg, Mitte und Prenzlauer Berg. Die rund 20 Mitarbeiter im Großraumbüro auf der Weddinger Fabriketage hoffen, dass bald auch Partner aus ihrem neuen Kiez hinzukommen. Immerhin holen Vertreter des Nachbarschaftsgartens Himmelbeet bereits Kaffeepulver als Dünger ab. Und beim Kunst-Event “Diorama” am 14. September in den Höfen der Gerichtstr. 23 (PANKE) ist Coffee Circle mit einer Espresso-Bar vertreten. Noch wirkt das trendige Start-up im Wedding wie ein Ufo, doch haben die hiesigen Kaffeegenießer einen unschlagbaren Vorteil: nach Vorbestellung können sie ihren Kaffee mit unterschiedlichsten Sorten in der Lindower Straße 18 selbst abholen, so dass die Versandkosten entfallen. Wenn dann in Kürze auch noch die Rösterei im Hinterhof eröffnet wird, ist das Unternehmen dann auch ganz in unserem Stadtteil angekommen…

Die Produkte von Coffee Circle gibt es in den Filialen von LPG und künftig bei Kaiser’s zu kaufen. Weitere Infos auf der Webseite (Online-Shop) des Unternehmens.

Autor: Nikolaus Triantafillou, QIEZ.de, Joachim Faust; Fotos: Coffee Circle

Ein Beitrag unseres Kooperationspartners QIEZ.de

Coffee Circle

Lindower Str. 18, 13347 Berlin-Wedding

Tel. 030 3982 1383


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Erster Schultag in der Quinoa-Schule

Tapes from Africa - Mon, 2014-08-25 06:00

Schulleiter Christian Schwenke im neuen Klassenraum. Schwenke hat seinen Job an einer Weddinger Schule gekündigt, um Quinoa mit aufzubauen.

Kein Tag wie jeder andere: Um 8 Uhr hat für 24 junge Weddinger der Unterricht in einer neuen und sehr besonderen Schule begonnen. Die Siebtklässler sind die ersten Schüler in der neuen Quinoa-Schule, die ihren Betrieb im zweiten Obergeschoss in der Osloer Straße 25/26 aufgenommen hat.

Unter dem Dach der Montessori Stiftung Berlin und mit Unterstützung vieler Partner wollen die Gründer mit ihrem beispiellosen Konzept einen Impuls in der Weddinger Bildungslandschaft geben und haben ihre Schule ganz bewusst im Soldiner Kiez, einem so genannten Brennpunktkiez eröffnet. Im Umfeld der neuen Schule gibt es viel Zuspruch, aber auch kritische Stimmen.

Stefan Döring ist einer der beiden Gründer der Schule. Er umreißt die Grundidee der Schulgründung: „Wir wollen die Bildungslandschaft im Wedding gestalten. Die Aufgabe ist es, das Netz so zu knüpfen, dass kein Kind verloren geht“. Das Nachdenken über die praktische Umsetzung führte die Gründer zu einem ehrgeizigen Ziel: Alle Schüler sollen vier Jahre nach Abschluss der 10. Klasse eine Ausbildung beendet oder das Abitur geschafft haben. Als zentral empfinden Döring und Mitgründerin Fiona Brunk den Glauben an das Potenzial jedes einzelnen Kindes. Unerträglich findet Weddingerin Fiona Brunk es, dass im Stadtteil die Hälfte der Kinder die Schule ohne Abschluss verlässt und dass auch die, die einen Abschluss bekommen, kaum berufliche Perspektiven haben. Genau das soll die Quinoa-Sekundarschule ändern.

Praktisches Lernen und eine Enge Begleitung für Weddinger Kinder

Einen Schwerpunkt setzt die Schule mit dem Interkulturellen Unterricht. Im Rahmen dieses Faches sollen die Kinder nicht nur gute deutsche Sprachkenntnisse erlangen und Englisch sprechen, sie sollen auch ihre Familiensprache lernen. Das Fach Zukunft dient der Berufsorientierung. Er bringt die Schüler in jede Woche in einen anderen Betrieb und hilft ihnen, einen passenden Beruf zu finden. Alle Unterrichtsstunden sollen stets mindestens zwei Lehrer betreuen. Ein Mal pro Woche nimmt sich zudem ein Tutor in einem Einzelgespräch Zeit für jeden der 24 Schüler; auch nach den vier Jahren Schulausbildung an der Sekundarschule soll der Tutor die Schüler begleiten.

Schullleiter Christian Schwenke (mitte) mit den beiden Gründern und Geschäftsführern der Schule, Fiona Brunk und Stefan Döring.

Das Team der Quinoa-Schule sucht den Kontakt Schulen und Einrichtungen im Wedding. Trotzdem gibt es kritische Stimmen. Sie befürchten vor allem, dass es sich bei der freien Schule um eine elitäre Einrichtung handele, die nicht in den Soldiner Kiez passe. Das Team um Fiona Brunk und Stefan Döring hofft, dass sich herumspricht, dass hier jeder eine gute Bildung und individuelle Betreuung erhalten kann, unabhängig von der Höhe des Familieneinkommens. Denn obwohl es sich um eine Privatschule handelt, ist der Schulbesuch für Hartz IV-Empfänger, Bafög-Empfänger, Wohngeldempfänger, Aufstocker und Asylbewerber bis auf das Essensgeld in Höhe von 30 Euro monatlich kostenlos. Für die Finanzierung der Stipendien sorgt vor allem die Vodafone Stiftung, aber auch andere Förderer und Paten.

“Unsere Mischung bildet den Wedding ab”

Von den 24 Schülern, die heute ihren ersten Tag an der Schule haben, müssen 21 kein Schulgeld bezahlen, drei bezahlen einen kleinen Betrag. „Ganz viele sprechen eine andere Familiensprache. Nur sechs Schüler sprechen zuhause deutsch“, sagt Döring. „Unsere Mischung bildet den Wedding ab“, sagt Stefan Döring. Um langfristig Stipendien anbieten zu können, kümmert sich das Quinoa-Team ganzjährig darum, weitere Förderer zu finden. „Das ist eine ganz große Aufgabe“, sagt Stefan Döring. Eine Patenschaft für einen Schüler über die kompletten vier Jahre kostet 24.000 Euro.

Im Moment sind es nicht die Finanzen oder die Umsetzung des ambitionierten Konzeptes, die dem Quinoa-Team Sorgen machen. Stefan Döring: „Die Räume hier können wir für ein Jahr nutzen. Eine Verlängerung ist nicht möglich“. Die Schule möchte gern in das leer stehende Schulgebäude in der Gotenburger Straße, das sich in Sichtweite zum jetzigen Standort befindet, einziehen und dauerhaft im Soldiner Kiez bleiben. Der Bezirk will das Gebäude jedoch an den Liegenschaftsfonds des Landes Berlin abgeben. Ob die Quinoa-Schule zum Zuge kommen kann, ist ungeklärt. „Ob wir in die Gotenburger Straße können ist vor allem eine politische Entscheidung. Wir brauchen jetzt die Unterstützung des Senates“, sagt Stefan Döring.

Infos: www.quinoa-bildung.de

Text und Fotos: Dominique Hensel


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W.H. (Bill) Lamey – Highland Watch’s Farewell to Ireland; Glenlivet

Excavated Shellac - Sun, 2014-08-24 17:53
Entire books have been written on the rich history of fiddle playing and tunes from Cape Breton Island, and its tradition still continues with robust strength today. Type “Cape Breton fiddling” into YouTube and you’ll get everything from early recordings, to private performances at house parties, from professional contemporary players like Natalie MacMaster and Ashley […]
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Das Geheimnis vom Hakiki Döner

Tapes from Africa - Sun, 2014-08-24 08:00

 

Meine Frage um die ständige Menschenschlange vor der orangefarbenen Hakiki-Dönerbude am U-Bahnhof Osloer Straße wurde endlich beantwortet.

Auf dem Heimweg von der Weddingweiser-Redaktionssitzung sehe ich sie wieder, wie immer, die lange Menschenschlange vor der Dönerbude an der Osloer. Was ist an Hakiki so besonders, dass hier am Donnerstagabend gegen 21 Uhr lauter Dönerhungrige geduldig anstehen? Sie könnten es schneller haben und gegenüber bei Kaplan zuschlagen. Aber ich sehe sie immer nur hier anstehen, die Hungrigen vor Hakiki.

Foto: S. Orsenne

Der lang gefasste Plan, dem Dönergeheimnis auf die Spur zu gehen, wird nun endlich in die Tat umgesetzt. Geduldig stelle also auch ich mich an und rechne mit einer Wartezeit von 30 Minuten. Ein Blick auf die Karte verspricht nichts Besonderes: Neben den normalen Dönergerichten gibt es auch Hähnchenschnitzel, Salate und Chicken Nuggets mit Pommes, alles zu günstigen Preisen. Der normale Döner im Brot mit Salat und Sauce kostet 2,80. Ich vertreibe mir die Wartezeit und frage zwei Jungs gleich vorn an der Schlange (meine Begleitung hält derweil die Stellung), ob sie hier öfter herkämen. Bingo, ich bin gleich auf Stammkunden  gestoßen, die mehrmals die Woche hier essen. Und die verraten mir auch gleich das Hakiki-Geheimnis: Der Erfolg liege am guten, saftigen Fleisch. „Woanders wird 1 kg Dönerfleisch für 8 Euro eingekauft“, erzählt mir Erdemo. „Aber hier wird locker 12 Euro für das Kilo investiert. Den Döner musst du probieren“. Klar, das habe ich vor und  mache kehrt, um mich nun hochmotiviert eine halbe Stunde für meinen ersten Hakiki-Döner mit gutem Fleisch anzustellen. Plötzlich ruft mir Erdemo hinterher, was ich denn nun essen wolle. Er stehe doch schon ganz vorn an der Schlange und könne doch gleich für mich mitbestellen. Auf türkisch wird nun also mein stinknormaler Döner ohne Zwiebeln mit Kräutersauce bestellt.

Hakiki in der Müllerstraße Ecke Antonstraße

Mein persönliches Fazit: Das Fleisch ist wirklich gut, sehr saftig, der Salat ist knackig und frisch und die Sauce gut, nach Hakiki Geheimrezept. Punktabzug gibt’s fürs altbekannte Industriebrot, das nicht selbst gemacht ist. Aber da bin ich wohl zu sehr vom Sofra-Grill verwöhnt. Danke Erdemo, ich bin wieder um eine gute Dönererfahrung reicher, ganz ohne Wartezeit.

Öffnungszeiten: 9:30 Uhr bis ca. 02:00 Uhr

Hakiki ist übrigens türkisch für das Echte, das Wahre und gibt’s auch in der Müllerstraße 24 und im Prenzlauer Berg.

Hier gibt’s sogar die Hakiki Döner Hymne!


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Sprach- und Lesewoche im Wedding: Wörter, Texte und Autoren

Tapes from Africa - Sat, 2014-08-23 07:00

Auch in diesem Jahr wird in der Gleim-Oase in der Gleimstraße wieder vorgelesen.

Diesen Herbst wird der Wedding wieder zur Lesebühne. Zum dritten Mal lädt die in Gründung befindliche Bürgerstiftung Wedding zu einer Woche der Sprache und des Lesens ein. Der Auftakt findet am 20. September um 20 Uhr im Centre Francais in der Müllerstraße mit Texten und Musik aus dem Wedding statt. Bis zum 27. September werden insgesamt 20 Veranstaltungen überall im Stadtteil stattfinden. Am 21. September laden die Weddingweiser-Autoren zu einer Lesung ein.

„Die Veranstaltungen verteilen sich bunt über den Wedding“, sagt Daniel Gollasch. Er organisiert die Lesewoche zusammen mit Brauseboy Frank Sorge. Im vergangenen Jahr waren die meisten Veranstaltungen im Brunnenviertel und im Soldiner Kiez. Doch nicht nur das ist in diesem Jahr anders. Denn während die Woche der Sprache und des Lesens 2013 von dem Quartiersmanagements der beiden Kieze gefördert wurde, gibt es in diesem Jahr keine finanzielle Unterstützung.

Lesewoche 2013: Eine literarische Führung im Soldiner Kiez.

„Uns liegt die Sprachwoche am Herzen und uns liegt der Wedding am Herzen. Wir wollten die Sprachwoche nicht sterben lassen“, sagt Daniel Gollasch. Deshalb wird die das Event in diesem Jahr komplett ohne Budget und ehrenamtlich organisiert. „Es wird eben eine kleinere Version“, sagt Daniel Gollasch. Statt des gebundenen Programmheftes wird es Flyer und Plakate geben. „Ich freue mich, dass wir in diesem Jahr den Weddingweiser als Medienpartner gewonnen haben“, sagt Gollasch. Das Online-Portal aus und über den Wedding unterstützt die Lesewoche mit einem eigenen Bereich auf dem Blog und regelmäßigen Ankündigungen der jeweils bevorstehenden Veranstaltungen.

20 Veranstaltungen überall in Wedding und Gesundbrunnen

Geplant sind Veranstaltungen im „Kamine und Wein“ in der Prinzenallee, im „Mueslicorn & Candy“ in der Oudenarder Straße, rund um den Leopoldplatz und in der Bibliothek am Luisenbad. Zwei Lesungen sollen direkt unter dem Weddinger Himmel stattfinden: im Gemeinschaftsgarten Himmelbeet und auch wieder auf der Verkehrsinsel Gleim-Oase. „Zum großen Teil lesen Autoren aus ihren eigenen Büchern vor. Aber es lesen auch Kinder für Kinder. Es ist ein buntes Programm mit qualitativ hochwertigen Veranstaltungen“, sagt Gollasch. Besonders freut er sich über die Teilnahme des Deutschsprachigen Islamkreises. Am 27. September findet eine Lesung mit muslimischen Schriftstellerinnen statt. Außerdem wird es eine Führung in der Deutschen Islam Bibliothek in der Drontheimer Straße geben.

Am 21. September werden die Weddingweiser-Autoren einen Leseabend im Mastul in der Liebenwalder Straße gestalten. Mehr dazu verrät die Redaktion aber erst kurz vor der Veranstaltung.

Die Bürgerstiftung Wedding hat 2012 zum ersten Mal eine Woche der Sprache und des Lesens im Wedding organisiert. Die Idee dazu stammt aus Neukölln. Dort wird die Veranstaltung seit 2006 vom Verein „Aufbruch Neukölln“ koordiniert und fand zuletzt 2012 berlinweit statt. Weitere Informationen zur Woche der Sprache und des Lesens im Wedding gibt Daniel Gollasch per E-Mail unter daniel.gollasch@buergerstiftung-wedding.de.

Text und Fotos: Dominique Hensel


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Die Kolumne: Knete und Knigge

Tapes from Africa - Sat, 2014-08-23 06:00

Bibliothek am Luisenbad (Quelle: panke.info)

Es gibt immer was zu kämpfen im Wedding. Das Gute ist, dass meist für etwas gerungen wird. Für mehr Geld in Sachen Bildung, für eine saubere Panke und – ja – jetzt auch für besseres Benehmen. Initiiert vom Verein Mitspielgelegenheit, haben sich Kinder und Jugendliche aus dem Soldiner Kiez in dem Fotografie- und Theaterprojekt “Alles Knigge, oder was?” mit dem Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster Kulturen, Religionen und Lebensauffassungen auseinandergesetzt. Das Ergebnis ist vom 25. August an in der Stadtteilbibliothek am Luisenbad zu sehen. Mit seinen Projekten versucht der Verein, Kinder aus sozial schwächeren Kiezen zu stärken. Das ist löblich! Allerdings: Gutes Benehmen – das ist klar – hat nichts mit dem Kontostand zu tun.

Autor: Ulf Teichert

Die Kolumne erscheint ebenfalls Samstag in der Weddinger Ausgabe des Berliner Abendblatts.

 


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Weddinger Wundertüte, die zweite…

Tapes from Africa - Fri, 2014-08-22 05:37

Wer den Weddingweiser regelmäßig verfolgt, wird wissen, dass sich hinter Weddinger Fassaden viele Geschäftsideen, Manufakturen und oftmals unerwartete Aktivitäten verbergen. Im Laufe der Zeit haben unsere Leserinnen und Leser zahlreiche Berichte über die kreativen, innovativen “Macher” aus dem Wedding und Gesundbrunnen lesen können, die mit dem Klischee des grauen und stillosen Arbeiterbezirks gehörig aufräumen. Schon im vergangenen Oktober haben sich einige dieser Künstler, Designer und Unternehmer zu einem gemeinsamen Aktionstag zusammengeschlossen und im wahrsten Sinne des Wortes eine “Wundertüte” mit Flyern und Postkarten ihrer Produkte verschenkt. In diesem Jahr wird die Idee weiter ausgebaut – gleich 28 Manufakturen, Cafés und Bars beteiligen sich diesmal. Ein ganzes Wochenende lang, vom Freitagabend, 5. September bis Sonntagabend, 7. September können neugierige Wedding-Entdecker in den beteiligten Läden ein spezielles Veranstaltungsprogramm genießen, die handgemachten Produkte erleben und sich auf kleine Überraschungen freuen.

Kleben und sich überraschen lassen

Das Prinzip Wundertüte – dass man vorher nicht weiß, was einen erwartet – haben die teilnehmenden Unternehmer damit sozusagen auf den ganzen Ortsteil übertragen. Nur an diesem einen Wochenende haben viele Geschäfte, die sonst sehr unterschiedliche Besuchszeiten haben, im Rahmen des aufeinander abgestimmten Veranstaltungsprogramms geöffnet. Es lässt sich also mit ein wenig Planung eine ganze Wundertüten-Tour organisieren. Und damit es sich auch lohnt, möglichst viele der kreativen Weddinger Orte zu kennenzulernen oder vielleicht sogar wiederzuentdecken, können die Besucher bei jedem Wundertüten-Teilnehmer Klebepunkte sammeln. Beim Erhalt des fünften Punkts erhält der fleißige Sammler ein ganz besonderes Geschenk: wie sollte es anders sein, natürlich eine gut gefüllte Wundertüte…

Das Programm des Wundertüten-Wochenendes 5.-7. September

Die Nummern beziehen sich auf den Plan im Wundertüten-Flyer

Flop Bar

Fr/Sa ab 17 Uhr Live Musik (Open Stage-Jam Session).

EISCAFÉ KIBO

Sa 17 Uhr „Wie das Leben so spielt” heiter-ironische Lesung der Schauspielerin Brigitte Rubach.

So 16 Uhr „Schweigt stille, plaudert nicht” von Johann Sebastian Bach, Livekonzert präsentiert von Thorsten Hansen (Cembalo) und anderen (Besetzung: Tenor, Bass, Sopran und ein Instrumentalensemble).

Mabellevie

Sa ab 18:30 Uhr Eröffnung des Laden- und Atelierraumes. Ab 20 Uhr Konzert.

montagehalle-berlin mit Klünck

Sa/So 12-18 Uhr HALALI in der montagehalle-berlin.

Vagabund Brauerei

Sa ab 19 Uhr Live-Musik & Grill.

6 colorblind patterns mit Nana Malik & Schwarze Johannisbeere

Offen: Sa 14-20, So 12-19 Uhr.

7 position.fotografie

Fr 19 Uhr Vernissage zu „black is back“ – Arbeiten aus dem analog SW-Labor. Sa & So 14-17 Uhr Beratung zu allen Fragen der Fotografie. Wundertüten-Special: Fotowettbewerb, dessen Ergebnisse im Nov./Dez. in einer Ausstellung gezeigt werden.

8 Reppin – Dein Landwirt

Sa 9-14 Uhr. Frische Eier und Kartoffeln.

9 esthetiko – der vintage shop mit Urmurks

Sa/So 12-18 Uhr. esthetiko und urmurks präsentieren den ‘relaxed upcycled vintage-retro-remix’.

10 Leevenstein

Sa 12-22, So 12-18 Uhr. Jeweils 15 Uhr Vorführung Punzieren; Musik: Djs Lady Nico & J-L Cravallo mit Rhythm’n Blues, Soul & mehr, Sailor Jerry Drinks.

11 Rebel Room

Sa 15-18 Uhr zu jeder Burgerbestellung gibt es eine Portion Süßkartoffelchips mit Dip gratis dazu.

12 Ricci-Art

Sa 12-20, So 12-18 Uhr. Ausstellung unbearbeiteter Fotos Weddinger Blüten, die zur Ruhe und Besinnung einladen. Der Künstler ist anwesend.

13 la bobine

Fr 12-18:30, Sa 11-15, So 15-18 Uhr. Wundersame & wunderbare Kleinigkeiten aus Wolle & Stoff! Ideen, Tricks & Anleitungen (auch zur Resteverwertung)… Kinder sind herzlich willkommen mitzumachen!

14 TassenKuchen

Sa 10:30-19 Uhr „Dreh Dich glücklich am TassenKuchen-Glücksrad“

15 Mueslicorn & Candy

Sa 13-20 & So 13-19 Uhr. Perlerie Sauvage: D.I.Y. Schmuckbasteln! Halsketten, Freundschafts-/ Armbänder & Ohrringe.
Sa & So 15-19 Uhr. Essen Reisen Leben.
Feines Olivenöl aus der Toskana.

16 himmelbeet-Garten

Sa 15-18 Uhr. Gartenführung: aus verschiedensten Kräutern könnt ihr eine eigene Teemischung erstellen und mit nach Hause nehmen. Außerdem Grundlagen & Methoden der Saatgutrückgewinnung kennenlernen.

17 Tigelleria

Fr 18-22 Uhr Konzertabend mit Jacques Villeneuve / Giacomo Villanova / Johannes Neustadt. Italienische Musik in der Tigelleria!

18 Moritz Bar

Fr/Sa/So ab 19:00 Uhr “¡POP UP!” musikalische, künstlerische und kulinarische Überraschungen.

19 eBoy | QuickHoney | Peekasso

Sa 12-18, So 12-18 Uhr. Poster, T-shirts, Puzzles,
Toys, Sticker, Bücher

20 Stattbad Wedding

Sa 13-19 Uhr COLLECTION Urban Art Ausstellung;
16-18 Uhr Terrassen Warm-Up; Abends: Stattnacht Vol.03

21 Oh! Calcutta

Party >>>> !!! lazer !!! pewpewpew <<<< VOL. 2
mit DJ Scheib + special guest + pauken + trompeten

22 ETIB / Victoria Pawlik

Sa 15-19, So 15-18 Uhr. ‘Electronic & Textile Institute’ zeigt seine gehackten Strickmaschinen. Ihr könnt kostenlos euren Kiez stricken und mit nach Hause nehmen oder als Kleidungsstück/Accessoire in Auftrag geben. Wer zuerst kommt, strickt zuerst!

23 ‘handgewebt in berlin’ Dagmar Rehse & Stickerei Gudrun Haggenmüller

Sa 12-22; So 12-19 Uhr Offenes Atelier, Vorführung am Web­stuhl, Namen sticken auf Mitgebrachtes (z.B. T-Shirt/Tasche/Handtuch).

 


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Bau Stück Wedding: eine Spielwiese für alle Einwohner

Tapes from Africa - Wed, 2014-08-20 05:00

Ein nicht-profitorientierter und ein nicht-elitärer Kulturort für den Wedding? Die Idee war zwar schon geboren, aber Kajetan Skurski hatte keine Ahnung, ob sie genügend Mitstreiter mobilisiert. „Ich wollte ausprobieren, ob jemand kommt, ob sich überhaupt jemand dafür interessiert und ob der Ort funktioniert.“ Er funktioniert. Nach der Generalprobe am 9. August mit 200 Mithelferinnen und Mithelfern können der 23-jährige Wahl-Weddinger und sein Projektteam hochzufrieden sein.

Kajetan Skurski möchte mit seinem Projekt „Bau Stück Wedding“ zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Nämlich ein Vorhaben starten, das die unterschiedlichsten Kiez-Bewohner auf einer Bühne im öffentlichen Raum zusammenbringt. Und zugleich den Stadtbewohnern eine vernachlässigte Grünfläche mitten im Wedding wieder zurückgeben.

Seit wir das erste Mal darüber berichtet haben, ist viel passiert – vor allem gibt es eine geeignete Fläche für das Projekt. Dass die Grünfläche am Mettmannplatz neben den Bahnbrücken über die Tegeler Straße ansehnlich war, würden selbst unverbesserliche Optimisten nicht behaupten können. Das Bezirksamt Berlin-Mitte stellte sich dem Vorschlag, den verwilderten Park neben der Baustelle der S 21 von Bürgern nutzen zu lassen, nicht entgegen. Der Aufruf, den Spielplatz zu entrümpeln, war prompt ein voller Erfolg: „Es ist nicht selbstverständlich, dass Leute sich die gesamte Woche von morgens bis abends Zeit nehmen, um eine verwahrloste Müllhalde umzugestalten. Das war der Anfang!“. Die Initiatoren des Bau Stücks um Kajetan Skurski waren begeistert. Die erste Veranstaltung, die Generalprobe, zog ebenfalls ein breites Spektrum an Stadtbewohnern an. „Egal ob die Pfandflaschensammlerin, die ihr ganzes Leben lang im Wedding wohnt oder der spanische Auslandsstudent, der gerade Berlin erkundet, die Resonanz war positiv“, sagt der Student der Angewandten Theaterwissenschaften. Doch damit eines klar ist – mit „Hochkultur“ à la Staatstheater soll das Weddinger Kiezprojekt nicht viel zu tun haben: „”Ich wollte raus aus dem Theater, rein in den öffentlichen Raum und etwas machen, das ohne Eintritt funktioniert und für alle offen ist“, erklärt Kajetan Skurski.

Gemeinschaftsaktionen am Mettmannplatz

In welche Richtung das Bau Stück gehen könnte, wurde bei der Generalprobe dann schon erlebbar: die vielen Zuschauern bekamen Live-Musik zu hören, und der Weddinger Lesebühnenautor Holger Haak gab ein paar Stücke zum Besten. Kajetan Skurski ist dankbar für die große Unterstützung, die er bei der Umsetzung seiner Idee bis jetzt erlebt hat: “Die Aufräumaktion und die Vorbereitung dafür hätte ich niemals alleine geschafft – dafür ist gute Kommunikation untereinander und ein engagiertes, ehrgeiziges Team erforderlich.” Zum Kulturfestival Wedding Moabit am 12. September soll nun der offizielle Start auf dem Mettmannplatz gefeiert werden. An diesem Tag möchte das Projektteam auch bekanntgeben, welche Hilfe noch konkret gebraucht wird, damit die Bühne den Weddingern ab Oktober zur Verfügung steht – als dauerhafte “Spielwiese” für den ganzen Ortsteil.

Geld benötigt – und weiterhin engagierte Anwohner

Um’s liebe Geld geht es bei einem Projekt dieser Größenordnung natürlich auch. Materialien für den Bau wie Holz, Schrauben, Werkzeuge wollen bezahlt werden. Die Conrad-Stiftung möchte das Bau Stück teilweise unterstützen. Aber auch eine Crowdfunding-Kampagne, die bis zum 7. September noch unter www.startnext.de/bau-stueck läuft, soll 5000 Euro erbringen. Ein Viertel hat das Bau Stück-Team jetzt schon gesammelt. „Wir sind dabei auf jede Unterstützung angewiesen – das müssen nicht gleich 100 Euro sein“, sagt Kajetan Skurski. Er hofft nicht nur auf Geldgeber, sondern auch ganz einfach auf Anwohner, die sich später selbst um die Freiluft-Kiezbühne kümmern werden, verantwortungsvoll damit umgehen, hingehen und Spaß haben – ohne um Erlaubnis zu bitten.

Fotos: Christoph Nolte

Mehr Infos zu den Vorbereitungstreffen auf facebook.com/baustueckwedding

 

 


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Stammtisch nach Sommerpause

Tapes from Africa - Tue, 2014-08-19 09:44
An diesem Donnerstag, den 21.08., findet um 18 Uhr in der Galerie des Mastul in der Liebenwalder Str. 33 wieder der Stammtisch des Weddingweisers statt!

Ihr habt in den Ferien beschlossen, endlich mal eure kreative Schreibader anzuzapfen?Vielleicht spielt ihr mit dem Gedanken, rasender Reporter für das Kulturfestival Wedding/Moabit zu werden! Oder hat euch der Urlaub neuen Tatendrang beschert, endlich mal eure Ideen für Veranstaltungen, Workshops oder Projekte im Wedding umzusetzen? Wenn ihr den Weddingweiser unterstützen möchtet, kommt am Donnerstag um 18 Uhr ins Mastul!

Die Redaktion freut sich auf euch!


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Kein Geld für Nachhilfe in Gesundbrunnen

Tapes from Africa - Tue, 2014-08-19 06:00

Eine Lehramtsstudentin (rechts) hilft im Medienhof einem Schüler beim Lernen. Foto: Medienhof Wedding

Zweiundzwanzig freie Träger und Projekte aus dem Wedding haben einen Offenen Brief an die Senatsverwaltung für Bildung gerichtet. Darin beklagen sie den schlechten Leistungsstand vieler Schüler im Bezirk und die fehlende Finanzierung außerschulischer Bildungs- und Sprachförderangebote. Initiator des Briefes ist Herbert Weber vom Medienhof Wedding im Soldiner Kiez. 

„Im Wedding gibt es die geringste Dichte von Nachhilfeangeboten in Berlin, aber den höchsten Bedarf. Die Eltern können sich private Nachhilfe nicht leisten“, sagt der Medienhof-Chef. Wie viele Angebote dieser Art steht auch der Medienhof Wedding auf wackeligen finanziellen Beinen. In den ersten Jahren wurde das Projekt, das im außerschulischen Bereich regelmäßig von 70 Kindern genutzt wird, vom Quartiersmanagement Soldiner Straße gefördert. Danach konnte die Stiftung Deutsche Klassenlotterie als großer Partner gewonnen werden. Diese Förderung endet nach mehrfacher Verlängerung jedoch im kommenden Sommer. Wie es weitergehen soll, weiß Weber nicht.

Herbert Weber am Eingan des Medienhofes in der Prinzenallee. Foto: Hensel

In dem Offenen Brief fordern die Unterzeichner ein Programm, das außerschulische, individuelle Bildungs- und Sprachförderung in Brennpunktkiezen dauerhaft ermöglicht. „Die Gelder aus der City-Tax für Berlin-Mitte oder die Mittel aus dem aktuellen Bildungspaket des Bundes könnten der Bildung im Wedding zugute kommen“, heißt es in dem Brief. Darüber hinaus fordert das Schreiben, dass gemeinsam mit dem Bund die Ausführungsrichtlinien für das Bildungs- und Teilhabepaket vereinfacht werden. Weil die so kompliziert seien und deshalb nicht abgerufen werden würden, hätte des Land Berlin bisher 20 Millionen Euro aus dem Paket an den Bund zurückgegeben.

Herbert Weber und sein Team arbeiten engagiert für bessere Bildungschancen der Kinder im Wedding. Die Angebote richten sich an bildungsmotivierte Kinder, die überwiegend in Familien mit türkischem und arabischem Hintergrund leben. Seit 2006 gibt es den Medienhof Wedding, der in der Prinzenallee kostenlose außerschulische Angebote macht und zusätzlich 50 Lehramtsstudenten regelmäßig in sechs Partnerschulen im Gesundbrunnen schickt. Herbert Weber selbst arbeitet 26 Stunden in der Woche. „Für unsere Arbeit brauchen wir 130.000 Euro im Jahr“, sagt er.

„Wir sind ja nicht die einzigen, es geht allen Anbietern von außerschulischer Nachhilfe so. Es muss sich endlich etwas ändern oder nächstes Jahr ist hier Schluss“, sagt der Medienhof-Leiter.

Medienhof Wedding, Prinzenallee 25-26, http://www.medienhof-wedding.de

Text: Dominique Hensel


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Eine echte Weddingerin – Frau Krüger

Tapes from Africa - Mon, 2014-08-18 06:09

Es gibt sie tatsächlich – Menschen, die man wirklich als Berliner bezeichnen kann. Wie Frau Krüger, die schon seit 70 Jahren im Wedding lebt. Wie die meisten Berliner ist auch sie nicht in Berlin geboren, zugezogen ist auch sie. 1945 kam sie aus Schlesien in den Soldiner Kiez und hat viel erlebt und kann viel erzählen. Es macht Spaß ihr zuzuhören, wie sie von früher spricht, ohne ihre Sätze mit „Früher, da war noch alles besser…“ anzufangen.

Groß Wartenberg ist nicht Wartenberg, aber dazu später. Groß Wartenberg liegt in Niederschlesien und ist der Geburtsort von Frau Krüger. 2009 hat sie die ehemalige Grenzstadt zu Polen, die sich tief im heutigen Polen befindet und seit dem 12. Jahrhundert Sycow heißt, noch einmal besucht. Die Schule, die Molkerei, das Schloß, es hat sich viel verändert. Aber sehen wollte sie die Reste ihrer Kindheitsorte, die nach dem Krieg im Sommer 1945 niedergebrannt wurden, noch einmal.

Zeitzeuge Frau Krüger

Erste Jahre im Soldiner Kiez

Am 22. Januar 1945 ging der letzte Zug von Breslau nach Berlin ab. Ein Schwein hatte die Familie trotz der nahenden Front gerade geschlachtet, als sie sich in letzter Sekunde noch zur Flucht entschloss. Der Zug geriet unter Beschuss russischer Truppen, doch die Familie erreichte glücklich und unbeschadet den Schlesischen Bahnhof (heute Ostbahnhof). Die Familie, das sind die Vierzehnjährige, ihre drei Schwestern (10 Jahre, 2 Jahre und 2 Monate) und die Mutter. Der Vater gilt zu diesem Zeitpunkt als vermisst.

Glück hat die Familie in den harten 40er Jahren in Berlin, die vielen Menschen in der Großstadt Hunger brachten. Verwandte unterstützten sie mit Lebensmitteln. Es sind die Kartoffeln vom Onkel, die aushelfen. Frau Krüger erinnert sich noch heute an den Schrecken als sie mitbekam, was ihre Freundinnen aßen.

Gut erinnert sich an die Zeiten, als die Familie mit 5 Köpfen ein einziges Zimmer zur Untermiete hatte: 4 Monate in der Zechliner Straße, dann in der Kolonie Straße, dann in der Badstraße. Immer nur ein „Zimmer mit Küchenbenutzung“ wie die in der Not entstandenen Wohngemeinschaften damals genannt wurden. Und ab 1948 hatte die Familie die erste eigene Wohnung: in der Gropiusstraße 6. Eine Stube, Küche, Korridor. Immer noch waren sie zu fünft.

Und der Vater? Der war zwei Jahre in Frankreich geblieben. Hat dort beim Bauern ausgeholfen. Sagt sie knapp.

Eigene Familie
1951 heiratet sie. Gerade 21 war sie geworden. Und sie findet eine Hilfsstelle in der Margarinefabrik Dr. Stolze in der Hussitenstraße. Heute hat Margarine einen schlechten Ruf, doch solche Bedenken versteht Frau Krüger nicht.

1952 kommt das erste von fünf Kindern. Jetzt zieht sie in die Oudenarder Straße, der nahe Schillerpark ist für die Kinder gut. Stube, Küche, 3. Quergebäude, Hinterhof. Ihr Mann arbeitet bei der BVG im Betriebshof Usedomer Straße im Brunnenviertel. Pro Stunde verdiente der Wagenwäscher eine Mark fünfundvierzig. Später wurde er Fahrer.

Frau Krüger lernt Verkäuferin bei Lieseke in der Soldiner Straße. Seifen werden dort verkauft. Jahre später arbeitet sie in der Bäckerei Gast in der Ramlerstraße/Ecke Brunnenstraße. Doch dann wird sie dem Wedding untreu und verkauft 21 Jahre lang in der Neuköllner Karl-Marx-Straße 236 Brötchen und Kuchen. Der Lohn war da besser. Und Handnäherin war sie zwischenzeitlich auch. Abendkleider. 1961 bis 1964 in der Neuköllner Flughafenstraße. Und die kurze Arbeitsepisode in der Gewürzfabrik Bernauer Ecke Brunnenstraße, von wo aus man die weißen Laken sah, an denen die Flüchtlinge aus dem Fenster der Miethäuser raus die Mauer überwanden. Das war schlimm, sagt sie bewegt.

Die längste Zeit verlebte sie in der Gleimstraße 71. Von 1959 bis 1994 wohnte sie an der  Ecke Swinemünder Straße dicht beim Gleimtunnel. Durch diesen geht sie aber bis heute nicht mehr, weil sie 1960 von ostdeutschen Grenzern verhaftet wurde. Man glaubte, sie wolle Republikflucht begehen, weil in ihrem Ausweis Wartenberg steht statt Groß Wartenberg. Der kleine Fehler ist ihr zuvor nicht aufgefallen. Erst nach Wochen darf sie zurück aus dem ostdeutschen Gefängnis.

Zeitgeschichte

Und da war der Tag, an dem ihr Mann, der  als Fahrer auf der Buslinie 71 auf der Bernauer Straße fuhr, nach Hause kam mit den Worten: „Die bauen eine Mauer“.

Und wie sieht sie die Flächensanierung im Brunnenviertel? Die vielen schönen Geschäfte vermisst sie. Das Kaufhaus Bilka über zwei Etagen in der Ramler- Ecke Brunnenstraße. Und den Fleischer. Und wir hatten alles, sagt sie. Aber auch: Die Ratten in den Altbauten. Das war dann doch zuviel. Sie meint, da konnte keiner mehr wohnen. In Büchern liest man, dass sich die Westberliner Protestbewegung gegen die Kahlschlagsanierung auch im Brunnenviertel entwickelt hat. Aber daran kann sich Frau Krüger nicht erinnern. Aber an die Ofenheizung in ihrer Wohnung in der Gleimstraße. Bis 1981. Und daran, wie zügig damals in den 60er Jahren gebaut wurde.

Frau Krüger mischt sich ein. Das mit den Ratten nimmt sie nicht hin, wendet sich ans Gesundheitsamt. Und erneut geht sie zum Gesundheitsamt, als bei den Neubauten stinkender Kleber für die Dämmung verbaut wird.

Auch als Elternvertreterin an der Schule ihrer Kinder scheut sie keine Auseinandersetzung, erinnert sich noch an das Treffen mit Gerd Löffler im Schöneberger Rathaus. Gerd Löffler? Ja, da wartet sie noch heute auf Antwort von ihm, sagt sie spitzbübisch. Wegen der vielen Ausfälle an der Schule. Aber wer war denn Gerd Löffler? Na, der Schulsenator der SPD von 1970 bis 1975. Das ist doch klar.

Ihr Mann stirbt 1989. Das Leben hält immer wieder merkwürdige Wendungen für Frau Krüger bereit; als sie 1994 mit einem anderen Mann zusammen ziehen will, stirbt dieser fast genau am Tage des Umzugs am Schlaganfall.

Seit 1994 ist sie Rentnerin. Aber von einem Leben nach hergebrachter Art alter Menschen hält sie nicht viel. Die sollen nicht so viel meckern. Sie gehe einfach auf die Menschen zu. Im Brunnenviertelverein macht sie trotz eines schweren Unfalls 2001 weiterhin mit. Will eine Schließung des Gleimtunnels erreichen. Und ist gegen die Verlängerung der Straßenbahnlinie M10 über die Bernauer Straße. Sie erinnert sich noch zu gut an das Quietschen der Bahnen in der Ramlerstraße (Linie 128 nach Tegel). Ihr Kampf war nicht erfolgreich, es ist anders gekommen. Doch das stört sie nicht weiter. Es ist eben anders gekommen.

Seit 2004 ist sie in der Vergabejury des Quartiersmanagement. Mitmachen muss sein. Warum zuhause sitzen?

Frau Krüger erzählt gern aus ihrem Leben, hat schon Interviews für das Zeitzeugencafe gegeben oder bei einem Projekt einer Journalistenschule mitgemacht. Es macht ihr einfach Spaß zu erzählen, so dass man gern den Rahmen, den man als hyperlokaler Redakteur hat, für sie überdehnt.

Text: Andrei Schnell


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13/09/12 : My New Blog/Mon Nouveau Blog...

aduna blog - Thu, 2012-09-13 07:00
My New Blog/Mon Nouveau Blog
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Brand New Wayo: Funk, Fast Times & Nigerian Boogie Badness 1979-1983

Naija Jams - Mon, 2011-06-06 20:37

Our friends over at Comb and Razor have dropped an amazing debut compilation, complete with 80 page mini-magazine. If Dizzy K, Kris Okotie and Bayo Damazio ring bells, this is definitely for you. Watch the video below then head over to combandrazor to find out more.

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Tribute to Bob Marley: Spin the Globe playlist for 5 February 2010

Soundroots World Music - Fri, 2010-02-05 21:43
An hour of global cover songs started off the show, celebrating the musicianship and life of reggae icon Bob Marley, who would have turned 65 tomorrow. Not your regular reggae show...one listener even described it as "trippy." Plus new releases and more in the second hour. Congrats to the listeners who won the CD and ticket giveaways this week.

Global Reggae-Tribute to Bob Marley: Spin The Globe playlist for 5 February 2010
as heard on radio KAOS, 89.3 FM



Listen/download for a limited time at: soundroots.podomatic.com
More show info at spintheglobe.earball.net

Hour 1
Dhol Foundation  -  Colours of Punjab (theme)  -  Big Drum Small World
Ojos de Brujo  -  Get Up Stand Up  -  Backspin
Yeshe  -  No Woman No Cry  -  World CitiZen
Yat-Kha  -  Exodus  -  Re-Covers
African Showboyz  -  Three Little Birds  -  Spiritual Song
Ruia & Ranea  -  Maakona Tamaroto (Satisfy My Soul)  -  Waiata of Bob Marley
Nenes  -  No Woman, No Cry  -  Cover the World
Liam Teague  -  Jammin’  -  Impressions
Joshua Lebofsky  -  Redemption Song  -  Play a Little Prayer
Karamelo Santo  -  So Much Trouble in the World  -  El Baile Oficial
Wyclef Jean  -  No Woman No Cry  -  The Score OST
Ruia  -  Koingo Atu Nei Kia Koe (Waiting in Vain)  -  Nehenehe Nui

Hour 2
Them Mushrooms  -  Tribute to Bob Marley  -  Kazi Ni Kazi
Bob Marley  -  One Love/People Get Ready  -  Legend
Tommy T  -  East-West Express  -  The Prester John Sessions
SambaDa  -  Sangue African  -  Gente
Soweto Gospel Choir  -  O’Nkosi Yam  -  Grace
Jerry Leake  -  Geo  -  Cubist
The Erev Ravs  -  Naphtaly’s Freylach  -  advance single
Farafina  -  Nening  -  Kanou
Rag Dharma  -  Rag Jog (excerpt)  -  Live at the Mark
Mahotella Queens & Ulali  -  Ma’ Africa  -  1 Giant Leap
Bakithi Kumalo  -  African Mountain  -  In Front of My Eyes
Buena Vista Social Club  -  Chan Chan  -  World Circuit Presents…


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Free trip to see FELA!

Soundroots World Music - Thu, 2010-02-04 22:32
No, SoundRoots isn't setting you up with a journey to the Great Beyond to converse with the late great father of Afrobeat. But Afropop Worldwide has the next best thing: a contest that will result in two people receiving airfare to New York, a hotel stay, and tickets to the Broadway musical FELA!
Is it a good show? I haven't seen it, but Ben Brantley's review in the NYT begins thusly:

There should be dancing in the streets. When you leave the Eugene O’Neill Theater after a performance of “Fela!,” it comes as a shock that the people on the sidewalks are merely walking. Why aren’t they gyrating, swaying, vibrating, in thrall to the force field that you have been living in so ecstatically for the past couple of hours?

And since the contest is free to enter, you should head over to Afropop.org where you can get more details and enter right up through Valentine's Day.

Seun Kuti talks about FELA!
And a little glimpse of the show itself:





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